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21.12.2012 - Eine neue Welt?
So viel verändert sich - wieviel Leid gibt es auf diesem Planten. Zwei Satzhälften, zwei Sichten. Blick zurück und Blick nach vorne.
Heute überschreiten wir eine Grenze. Eine Grenze zwischen einer alten und starren Welt, einer, in der viel Leid Platz finden musste und einer neuen, fließenden, in der Freude, Zuwendung und Miteinander das Leben bestimmen werden dürfen. Solche Grenzen sind nicht hart wie ein Schnitt oder eine Kugel, die einschlägt. Oder vielleicht doch, wenn tausend Jahr ein Tag sind. Für uns werden solche äonenweiten Übergänge jedoch in Zeitlupe sichtbar und wir dürfen miterleben, wie Veränderung wird.
So viel verändert sich - wieviel Leid gibt es auf diesem Planten. Ich glaube nicht, dass diese zwei Teile unvereinbar sind, so wenig, wie ich glaube, dass das bestehende System noch solch eine Macht hat, dass alles andere niedergewalzt wird. Neulich sagte ein Bekannter zu mir "Wer hätte früher gedacht, dass sich die Sowjetunion öffnen würde? Niemand. Und doch, plötzlich wurde es wahr, von einem Tag auf den anderen." Diese Aussage hat mir viel zu denken gegeben. Andere reden von Kritischen Massen. Wenn so und so viele Menschen ihre Blickrichtung ändern, dann kan alles kippen und etwas Neues werden. Die Indizien häufen sich jetzt schnell. Ich glaube nicht, dass es wichtig ist, dass heute der 21.12.2012 ist. Andere sagen, dass es ungweiss ist, ob dieses Datum stimmt, denn wenn Schaltjahre falsch gewertet wurden, dann ist es erst in einem halben Jahr 'so weit'. Auch beginnt das Maya-Jahr im Juni.
Und genau genommen ist das doch alles egal. Gehen wir, wohin unser Herz uns trägt und versuchen wir, seine Schritte in eine lichte Gegend zu bitten.